Sprung in die Zukunft
Das „Sprungbrett Worms“ hat einen ehemaligen Leerstand in der Wilhelm-Leuschner-Straße als modernen Pop Up Store revitalisiert und damit zwei Jahre lang Raum für innovative Geschäftsideen geschaffen. Das Sprungbrett stellte eine Art Brutkasten für moderne Ladenkonzepte und Geschäftsmodelle des stationären Einzelhandels zur Verfügung. Trotz intensiver Bewerbung, günstiger Mietpreise und einer modernen Grundausstattung blieb die erwünschte Flut an potenziellen Gründerinnen und Gründern leider aus. Anfänglich nutzen lediglich zwei Unternehmen die neue Pop Up Fläche als Werbe-/Verkaufsfläche für ihre eigens initiierten Geschäftskonzepte: Individualisierte Schokolade und selbstgemachte Süßigkeiten von Bianca Erdmanns „Magic Touch“ und das praktische „Möbeltaxi“ von Nicole Klag. Beide Ideen haben im Verhältnis zur Gesamtfläche nur wenige Quadratmeter benötigt, allerdings trotzdem großen Eindruck hinterlassen. Beide Unternehmerinnen sind heute nach wie vor in Worms beschäftigt, werden immer bekannter und sind sehr umtriebig.
Trotz dessen erträumte man sich, dass das Sprungbrett gerade an seinem hochfrequentierten und gut sichtbaren Standort idealerweise großflächiger bespielt und vor allem täglich geöffnet sein sollte. Dieser Wunsch führte den WOW-Arbeitskreis nach kurzer Zeit zur Umsetzung eines bestehenden Wettbewerb-Formats der Mainzer Agentur Hier & Jetzt Projekte: „Win a Shop @ Sprungbrett Worms“. Im Kern des Wettbewerbs steht die einzigartige Gelegenheit, eine kostenfreie Verkaufsfläche für drei Monate in bester Innenstadtlage zu gewinnen, um dort kreative Ladenkonzepte bewusst auszuprobieren. Gesucht wurden kreative Einfälle, innovative Produkte oder Dienstleistungen aus allen Branchen.
Wettbewerb: Ablauf und Gewinn
Das „Sprungbrett Worms“ hat einen ehemaligen Leerstand in der Wilhelm-Leuschner-Straße als modernen Pop Up Store revitalisiert und damit zwei Jahre lang Raum für innovative Geschäftsideen geschaffen. Das Sprungbrett stellte eine Art Brutkasten für moderne Ladenkonzepte und Geschäftsmodelle des stationären Einzelhandels zur Verfügung. Trotz intensiver Bewerbung, günstiger Mietpreise und einer modernen Grundausstattung blieb die erwünschte Flut an potenziellen Gründerinnen und Gründern leider aus. Anfänglich nutzen lediglich zwei Unternehmen die neue Pop Up Fläche als Werbe-/Verkaufsfläche für ihre eigens initiierten Geschäftskonzepte: Individualisierte Schokolade und selbstgemachte Süßigkeiten von Bianca Erdmanns „Magic Touch“ und das praktische „Möbeltaxi“ von Nicole Klag. Beide Ideen haben im Verhältnis zur Gesamtfläche nur wenige Quadratmeter benötigt, allerdings trotzdem großen Eindruck hinterlassen. Beide Unternehmerinnen sind heute nach wie vor in Worms beschäftigt, werden immer bekannter und sind sehr umtriebig.
Trotz dessen erträumte man sich, dass das Sprungbrett gerade an seinem hochfrequentierten und gut sichtbaren Standort idealerweise großflächiger bespielt und vor allem täglich geöffnet sein sollte. Dieser Wunsch führte den WOW-Arbeitskreis nach kurzer Zeit zur Umsetzung eines bestehenden Wettbewerb-Formats der Mainzer Agentur Hier & Jetzt Projekte: „Win a Shop @ Sprungbrett Worms“. Im Kern des Wettbewerbs steht die einzigartige Gelegenheit, eine kostenfreie Verkaufsfläche für drei Monate in bester Innenstadtlage zu gewinnen, um dort kreative Ladenkonzepte bewusst auszuprobieren. Gesucht wurden kreative Einfälle, innovative Produkte oder Dienstleistungen aus allen Branchen.
Wettbewerb: Ergebnis und Erkenntnis
Die erwartete Masse an Bewerbungen ist trotz mehrerer Anfragen auf Fristverlängerung seitens Bewerberinnen und Bewerber letzten Endes ausgeblieben. Trotz intensiver Bewerbung lagen dem Projektteam nach Einsendeschluss lediglich zwei vollständige Pitch Decks vor. Zwar hatte man sich im Prozess des Wettbewerbs generell mehr Bewerbungen gewünscht, allerdings zieht man hieraus auch wichtige Erkenntnisse für die künftige Wormser Marktgestaltung. Das Angebot an modernen Pop Up Konzepten hängt sehr häufig mit strukturellen Standortfaktoren zusammen, insbesondere mit lokalen Studierendenquoten. Eine aktive Studierendenszene wirkt sich maßgeblich auf die Vielfalt des stationären Angebots, die dichte neuer Konzepte und den Erfolg moderner Geschäftsideen aus. Mit einem Studierendenanteil von etwa 4 % kann Worms allerdings nur eine verhältnismäßig geringe Studierendenquote verzeichnen. Vergleicht man sie mit den Quoten relevanter Zentren in der direkten Umgebung, sieht man schnell Zusammenhänge mit florierenden Pop Up Szenen: Mainz ca. 17 %, Heidelberg ca. 22,5 %, Mannheim ca. 10 %, Trier ca. 15 % oder Kaiserslautern ca. 16,5 %. Nur durch die Gelder von „Worms wird WOW!“ war es nun erstmalig möglich, die sehr häufig bewährte Pop Up Vorgehensweise auch in Worms einem realistischen und praxisnahen Test zu unterziehen. Parallel dazu hat das Team vom City Hub damit begonnen, engeren Kontakt zur Wormser Hochschule aufzubauen. Durch gemeinsame Projekte soll die Zusammenarbeit mit den Studierenden künftig gestärkt und so die Weichen für ein studierendenfreundlicheres Worms von Morgen geschaffen werden. Im Kontext von „Worms wird WOW!“ sind so bereits mehrere Hochschul-Kooperationen in Gang gesetzt worden, die sich etwa mit den Themen Einzelhandel, Kommunikation oder der lokalen Studierendenkultur auseinandersetzten.
Auch das Gewinnerkonzept von „Win a Shop @ Sprungbrett Worms“ stieß in ersten Gesprächen mit Studierenden auf sehr positive Resonanz. Denn trotz des eher dünn besetzen Bewerberfeldes führte der Wettbewerb schließlich zum Erfolg: der gebürtige Wormser Jason Heitmann möchte sein Hobby zum Beruf machen und ein innovatives Sneaker-Konzept auf die Beine stellen. In seinem „Sneaker Empire“ bietet er professionelle Schuhreinigungen, kleinere Reparaturen, individuelle Airbrush-Aufträge sowie ein exklusives Sortiment an Mode, Accessoires und Schuhzubehör an. Sein Angebot trifft den aktuellen Zeitgeist und adaptiert sich stets flexibel an die lokale Nachfrage und aktuelle Trends. Jason Heitmann hat im Dezember 2023 in der Wilhelm-Leuschner-Straße erstmalig die Pforten seines Sneaker Empires feierlich öffnen können und seine Geschäftsidee praktisch und ohne große Risiken ausprobieren dürfen. Der motivierte Jungunternehmer stürzte sich Hals über Kopf in seine Arbeit und fokussierte alles, um sein Ladenkonzept erfolgreich in Worms zu etablieren. Aus den gewonnen drei mietfreien Monaten sind schnell ein ganzes Jahr Im Sprungbrett geworden, in dem Jason eine ermäßigte Miete zahlte. Aus seinem Hobby rund ums Thema Schuhe, konnte sich in dieser Zeit ein junges Unternehmen entwickeln, welches mittlerweile eine realistische Zukunft im stationären Einzelhandel verzeichnen kann. Nach dem Förderzeitraum, in dem er sich im Pop Up Store einen Namen mit starker Marke erarbeiten konnte, fand er eine neue Heimat in der hoch frequentierten Kaiser Passage und bleibt dem Wormser Angebot damit nachhaltig erhalten.
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